Space is a place. Der öffentliche Raum ist eigentlich auch eine Fiktion, 2004
Video und Sound-Installation zusammen mit Lenz Schuster
Galerie der Künstler/ BBK München und Columbus Art Foundation Ravensburg

Eine planetariumartige Videoanimation wird als Kuppelausschnitt in die gewölbte Decke des Ausstellungsraumes projiziert. Die vorhandene Lampenkonstruktion und Stuckrosette werden in die Projektion integriert. Im gleichen Radius befindet sich darunter ein Teppich mit Kissen, so dass der Besucher die Projektion liegend wahrnehmen kann. Kleine Dolby Surround Lautsprecher  werden am Kreisrand positioniert und fügen sich ins raumstationartige Bild ein.

Haupmotiv der Animation ist eine kreisförmige Collage aus Fotos urbaner und peripherer Gebäude aus verschiedenen Städten. Im Inneren dieses Kreises dreht sich langsam ein nachgezeichneter Sternenhimmel. Gesprochene Zitate thematisieren den Weltraum, den öffentlichen Raum und  die Möglichkeit einer Kunst im Weltall. Im zweiten Teil der Animation werden UNO-Gesetzestexte (Laufschrift) konfrontiert mit gesprochenen Zitaten von  Politikern, Wirtschaftsleuten und anderen Personen, die das Weltall als kommerziellen oder militärischen Ort vermarkten wollen. Der gesamten Projektion ist ein atmosphärischer Space-Sound unterlegt, wie man ihn aus Science-Ficiton-Filmen kennt. Im Raum wird der Sound physisch erweitert durch eine stehende Welle, die partiell beim durchwandern des Raumes auftaucht und wieder verschwindet.

>Video-Audio-Script
Beate EnglBeate Engl
Beate Engl